Modulation Ein Musikstück kann sich auch durch interessant gestaltete Modulation von der „Masse“ abheben. Nachfolgend zwei Beispiele aus meinem Blasmusik-Arrangement Weit übers Land (Komponist: C. Jarkow).
Beispiel 1 Ich erstellte zunächst eine Intro (Introduction, deutsch: Einleitung) in der Ausgangstonart C-Dur. Dazu nahm ich eine kleine Tonfolge der Strophe (sog. „Motiv“) und legte eine abwärts führende Basslinie darunter, in deren Verlauf sich eine Modulation nach Es-Dur ergab. Von dort aus Modulation zur Ausgangstonart.
Beispiel 2 Wiederholung der Intro: von Es-Dur aus durch Weiterführung der Basslinie direkt in den Zwischenteil (VI. Stufe der Ausgangstonart)
Als Arrangeur veredle ich ein Musikstück (Komposition) getreu dem Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, kurz: „Weniger ist mehr“.
Hier eine Auswahl an möglichen Techniken: Taktwechsel, Tonartänderung, spezielle Instrumentierung, hinzugefügte Elemente wie Nebenlinien, Intro/Outro, Übergänge, neuer Groove [s. Wikipedia], Reharmonisation, Modulation, Rückung, etc.
Sie können bei mir gern ein auf Ihre Wünsche zugeschnittenes Arrangement in Auftrag geben. Bitte senden Sie mir dafür wahlweise Noten, Audiodateien oder Links zu (YouTube-)Clips und informieren Sie mich über Details wie gewünschte Tonart, gewünschter Stil, Besetzung und Können der Musiker/Sänger, Publikum und dessen Hörgewohnheiten, spontane Idee zum Gesamtablauf, einfach alles, was Ihnen wichtig erscheint.
Wenn wir uns in allen Dingen einig sind, beginnt meine eigentliche Arbeit.
20 Jazz- und Rock-Trios für 3 Posaunen oder andere Baßschlüssel-Instrumente (auch als Duett spielbar)
Einfach komponierte Stücke, die jedem Posaunisten die Möglichkeit bieten, sein Können zu erweitern und das Zusammenspiel im Satz zu trainieren. Ausgaben: Posaunen-Partitur, Begleitheft Rhythmusgruppe.
Die Stücke klingen bereits als Duett. Die 3. Stimme erweitert das Duett zum Trio und leistet ihren Beitrag zu einem satt klingenden Posaunensatz. Wenn nicht besonders gekennzeichnet, bestehen die Trios grundsätzlich nur aus Thema und Schluss. So bieten sie den Aufführenden die Basis für eigene Kreationen hinsichtlich der Abfolge. Für die Rhythmusgruppe ist ein Begleitheft erhältlich mit den Stimmen für Piano/Keyboard, Gitarre, Bass und Drums. Die Begleitstimmen lassen der Rhythmusgruppe viel Freiheit zu eigener Kreativität. So enthält z. B. die Piano/Keyboard-Stimme die wesentlichen Harmonic Lines, Voicings und kleine Solo-Licks. Die Drums-Stimme enthält alle wichtigen Akzente und Phrasierungen des Posaunensatzes.
Inhalt: The Night Is Over | Have A Break | Music Is… | Tea 4 Five | A Little Dream | After A Hard Day | A Lot Of Drive | Four Hours Later | It´s 25 O´Clock | Not Too Fast, Please! | Green Bossa | No Mint – No Pepper | A Little Story | Who Is The Boss? | Two Shadows | Two Faces | New Feelings | Old Story | Mr. „J“ | Billie´s Groove
Vorgeschichte: In meiner Zeit als Musikpädagoge mit Schwerpunkt Posaune gab es wenig brauchbare Unterrichtsnoten im Jazz- und Popularmusikbereich. Daher habe ich aus der Not heraus eigene Übungsstücke geschrieben und sie mit meinen Schülern 2- oder 3-stimmig geprobt. Bei Musikschul-Veranstaltungen führten wir sie gemeinsam mit einer Rhythmusgruppe auf. Angespornt durch einen ehemaligen Lektor des Verlagshauses Schott schrieb ich schlussendlich diese “20 Jazz- und Rock-Trios”.
MusiklehrerInnen suchen oft nach Wegen, die geeignet erscheinen, ihre Schülerinnen und Schüler bei Übelaune zu halten. Gruppenspiel ist grundsätzlich eine Möglichkeit. Die vorliegenden Jazz- und Rock-Trios bieten u. a. dafür vielseitige Möglichkeiten:
1.) Lehrer und Schüler können die erste und zweite Stimme der Stücke im Unterricht als relativ klangvolles und interessantes Duett spielen. Die Stücke überschreiten auch in der Oberstimme die Mittellage kaum. Die wenigen höheren Passagen liegen gut. Auf der anderen Seite sind die Stücke aber auch nicht in einer „Grummellage“ gesetzt. Die Harmonik ist angenehm, die Phrasen „posaunistisch“. Die Vortragsbezeichnungen im Vorwort und auch in den Stücken sind korrekt und verständlich. Es werden verschiedene Stilrichtungen geboten: Swing, Rock, Pop, Bossa Nova, Jazz Walz, Latin- und Slow-Rock. Für AnfängerInnen sind die Stücke eine ansatzaufbauende Herausforderung. Fortgeschrittene können stilistische Genauigkeit erarbeiten.
2.) Die Stücke können als Trio erarbeitet werden. Die dritte Stimme füllt die Akkorde farbiger auf. Sie wird mit einem weiteren Tenorposaunisten besetzt. So sind sie geeignet für Klassenvorspiele, Schülerkonzerte oder einfach nur zum Spaß.
3.) Zusammen mit den zusätzlich erhältlichen Noten der Rhythmusgruppe lassen sich die Stücke gut als Grundlage für Liveauftritte benutzen. Das Notenmaterial bietet fortgeschrittenen „Jazzern“ dann das „Thema“, die Harmonien und den Schluss zum Umrahmen eigener Kreationen. Weniger Fortgeschrittenen bleibt die Möglichkeit, nur das zu spielen, was als Vorschlag gedruckt ist. Es wird trotzdem Spaß machen.
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