Ausbildung Posaune und Kontrabass bei Musikern des städtischen Orchesters Remscheid Harmonielehre und Tonsatz bei meinem Onkel (Kirchenmusiker)
Studien Posaune (klassisch) bei Kurt Federowitz an der Rheinischen Musikschule Köln, später bei Prof. Fritz Marreck an der Folkwang Musikhochschule Essen Posaune (Jazz), Big Band, Jazz-Harmonielehre und Arrangement an der Rheinischen Musikschule Köln. Dozenten: Karel Krautgartner, Jiggs Whigham, Hanne Wilfert, Axel Jungbluth.
Musiker Bis etwa 1993 Auftritte/Gigs in zahlreichen Formationen mit unterschiedlichen Musikstilen
Musikpädagoge Bis etwa 1991 an den städtischen Musikschulen Remscheid und Langenfeld (Rheinland) Fachlehrer für Posaune, Tenorhorn, Tuba, E-Bass und SVA (studienvorbereitende Ausbildung in fortgeschrittener Musiktheorie für die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen – meist 5er-Gruppen)
Arrangeur Spiritual-Chorsätze, teilweise vom Verlag SCM Hänssler übernommen Big Band-Arrangements, u.a. für den Hessischen Rundfunk, den Westdeutschen Rundfunk, die Bayer Big Band Leverkusen, die Hammer Big Band und einige andere Arrangements für Besetzungen aller erdenklichen Art, Studio- und Bühnenprojekte etc. im In- und Ausland
Komponist 20 Jazz- und Rock-Trios für 3 Posaunen oder andere Baßschlüssel-Instrumente (erschienen bei Schott Music) >>> mehr Info . . .
20 Jazz- und Rock-Trios für 3 Posaunen oder andere Baßschlüssel-Instrumente (auch als Duett spielbar)
Einfach komponierte Stücke, die jedem Posaunisten die Möglichkeit bieten, sein Können zu erweitern und das Zusammenspiel im Satz zu trainieren. Ausgaben: Posaunen-Partitur, Begleitheft Rhythmusgruppe.
Die Stücke klingen bereits als Duett. Die 3. Stimme erweitert das Duett zum Trio und leistet ihren Beitrag zu einem satt klingenden Posaunensatz. Wenn nicht besonders gekennzeichnet, bestehen die Trios grundsätzlich nur aus Thema und Schluss. So bieten sie den Aufführenden die Basis für eigene Kreationen hinsichtlich der Abfolge. Für die Rhythmusgruppe ist ein Begleitheft erhältlich mit den Stimmen für Piano/Keyboard, Gitarre, Bass und Drums. Die Begleitstimmen lassen der Rhythmusgruppe viel Freiheit zu eigener Kreativität. So enthält z. B. die Piano/Keyboard-Stimme die wesentlichen Harmonic Lines, Voicings und kleine Solo-Licks. Die Drums-Stimme enthält alle wichtigen Akzente und Phrasierungen des Posaunensatzes.
Inhalt: The Night Is Over | Have A Break | Music Is… | Tea 4 Five | A Little Dream | After A Hard Day | A Lot Of Drive | Four Hours Later | It´s 25 O´Clock | Not Too Fast, Please! | Green Bossa | No Mint – No Pepper | A Little Story | Who Is The Boss? | Two Shadows | Two Faces | New Feelings | Old Story | Mr. „J“ | Billie´s Groove
Vorgeschichte: In meiner Zeit als Musikpädagoge mit Schwerpunkt Posaune gab es wenig brauchbare Unterrichtsnoten im Jazz- und Popularmusikbereich. Daher habe ich aus der Not heraus eigene Übungsstücke geschrieben und sie mit meinen Schülern 2- oder 3-stimmig geprobt. Bei Musikschul-Veranstaltungen führten wir sie gemeinsam mit einer Rhythmusgruppe auf. Angespornt durch einen ehemaligen Lektor des Verlagshauses Schott schrieb ich schlussendlich diese “20 Jazz- und Rock-Trios”.
MusiklehrerInnen suchen oft nach Wegen, die geeignet erscheinen, ihre Schülerinnen und Schüler bei Übelaune zu halten. Gruppenspiel ist grundsätzlich eine Möglichkeit. Die vorliegenden Jazz- und Rock-Trios bieten u. a. dafür vielseitige Möglichkeiten:
1.) Lehrer und Schüler können die erste und zweite Stimme der Stücke im Unterricht als relativ klangvolles und interessantes Duett spielen. Die Stücke überschreiten auch in der Oberstimme die Mittellage kaum. Die wenigen höheren Passagen liegen gut. Auf der anderen Seite sind die Stücke aber auch nicht in einer „Grummellage“ gesetzt. Die Harmonik ist angenehm, die Phrasen „posaunistisch“. Die Vortragsbezeichnungen im Vorwort und auch in den Stücken sind korrekt und verständlich. Es werden verschiedene Stilrichtungen geboten: Swing, Rock, Pop, Bossa Nova, Jazz Walz, Latin- und Slow-Rock. Für AnfängerInnen sind die Stücke eine ansatzaufbauende Herausforderung. Fortgeschrittene können stilistische Genauigkeit erarbeiten.
2.) Die Stücke können als Trio erarbeitet werden. Die dritte Stimme füllt die Akkorde farbiger auf. Sie wird mit einem weiteren Tenorposaunisten besetzt. So sind sie geeignet für Klassenvorspiele, Schülerkonzerte oder einfach nur zum Spaß.
3.) Zusammen mit den zusätzlich erhältlichen Noten der Rhythmusgruppe lassen sich die Stücke gut als Grundlage für Liveauftritte benutzen. Das Notenmaterial bietet fortgeschrittenen „Jazzern“ dann das „Thema“, die Harmonien und den Schluss zum Umrahmen eigener Kreationen. Weniger Fortgeschrittenen bleibt die Möglichkeit, nur das zu spielen, was als Vorschlag gedruckt ist. Es wird trotzdem Spaß machen.
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