Modulation und Rückung

Modulation
Ein Musikstück kann sich auch durch interessant gestaltete Modulation von der „Masse“ abheben. Nachfolgend zwei Beispiele aus meinem Blasmusik-Arrangement Weit übers Land (Komponist: C. Jarkow).

Beispiel 1
Ich erstellte zunächst eine Intro (Introduction, deutsch: Einleitung) in der Ausgangstonart C-Dur. Dazu nahm ich eine kleine Tonfolge der Strophe (sog. „Motiv“) und legte eine abwärts führende Basslinie darunter, in deren Verlauf sich eine Modulation nach Es-Dur ergab. Von dort aus Modulation zur Ausgangstonart.

Beispiel 2
Wiederholung der Intro: von Es-Dur aus durch Weiterführung der Basslinie direkt in den Zwischenteil (VI. Stufe der Ausgangstonart)


Infos zu Modulation

wikipedia.org/wiki/Modulation_(Musik),

lehrklaenge.de/PHP/Harmonielehre2/Modulation

Rückung
Neben „Modulation“ gibt auch „Rückung“. Diese beiden Begriffe werden im folgenden Video von Felix Rogge ausführlich erläutert.

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Mehr zu „Arrangeur“:

Arrangement-Beispiel: Ideen und Methoden

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Arrangement-Beispiel: Ideen und Methoden

Vorlage zum diesem Beispiel: Takte 1 – 16 des Refrains von Bye Bye Blackbird, einem einfachen kinderliedhaften Song.

Daraus lässt sich das eine oder andere Arrangement „zaubern“, zum Beispiel als Swing für Streicher (harmonisch leicht veredelt),

als schnelle Polka für Bläser und Publikum in Feierlaune

. . . oder in vielen weiteren Varianten.


Reharmonisation
Veränderung der ursprünglichen harmonischen Struktur (siehe Vorlage)

Mit geschmackvoller und strukturierter Reharmonisation nach dem Motto „weniger ist mehr“ kann ein Musikstück durchaus interessant klingen.

Im folgenden Beispiel beginne ich auf der sechsten Stufe der Ausgangstonart mit chromatischen Linien im Bass und in den Füllstimmen.

Swing-Arrangement auf Basis dieser Reharmonisation:

Variante: 3/4-Takt (Walzer, Swing-Feeling), der Hook „Bye Bye Blackbird“ im 4/4-Takt

Diese Variante bekommt mit einem Lead-Instrument (hier: Akkordeon) einen eigenständigen Charakter, etwa so:

oder so:

Es gibt also viele Methoden, ein Arrangement interessant zu gestalten.


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Arrangeur

Als Arrangeur veredle ich ein Musikstück (Komposition) getreu dem Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, kurz: „Weniger ist mehr“.

Hier eine Auswahl an möglichen Techniken:
Taktwechsel,
Tonartänderung,
spezielle Instrumentierung,
hinzugefügte Elemente wie Nebenlinien, Intro/Outro, Übergänge,
neuer Groove [s. Wikipedia],
Reharmonisation,
Modulation,
Rückung,
etc.

Sie können bei mir gern ein auf Ihre Wünsche zugeschnittenes Arrangement in Auftrag geben. Bitte senden Sie mir dafür wahlweise Noten, Audiodateien oder Links zu (YouTube-)Clips
und informieren Sie mich über Details wie
gewünschte Tonart,
gewünschter Stil,
Besetzung und Können der Musiker/Sänger,
Publikum und dessen Hörgewohnheiten,
spontane Idee zum Gesamtablauf,
einfach alles, was Ihnen wichtig erscheint.

Wenn wir uns in allen Dingen einig sind, beginnt meine eigentliche Arbeit.

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